Augmented Reality Engineering Space „AR 3S“

Neue Augmented Reality Software für die Industrie

Holo-Light entwickelt AR-Arbeitsplatz für Ingenieure, Konstrukteure und Industriedesigner.

(Copyright: Simon Toplak / Holo-Light)

Ismaning, 06.05.2020 – Das Augmented-Reality-Unternehmen Holo-Light hat einen neuen AR-Arbeitsplatz für industrielle Anwender entwickelt. Der Augmented Reality Engineering Space „AR 3S“ ermöglicht es Ingenieuren und Industriedesignern, CAD-Daten als 3D-Hologramme in realer Umgebung zu visualisieren, zu bearbeiten und gemeinsam zu nutzen. AR 3S optimiert somit Arbeitsabläufe in der Entwicklung und hilft Zeit und Kosten effizient zu reduzieren. Die AR Software Suite eignet sich ideal für Prototyping, Fabrikplanung und Qualitätskontrolle – etwa im Maschinenbau, in der Automobil- und Prozessindustrie sowie in der Raum- und Luftfahrt. AR 3S wird Ende Mai 2020 im Microsoft Store erhältlich sein.

New Work: Neue Arbeitsabläufe mit Augmented Reality

Anwender können CAD-Dateien einfach per Drag and Drop in AR 3S laden. Über ein Head Mounted Display (HMD) wie Microsofts HoloLens 2 lassen sich so Zwischenstände, Varianten oder finale Konzepte in 3D sowie Originalgröße darstellen. Die Hologramme sind dabei auf unterschiedlichste Art und Weise manipulierbar. So lässt sich nicht nur die Größe, sondern auch die Position oder der Winkel über einfache Gesten via HoloLens verändern. Ebenso ist es möglich, eine Cross-Section, also ein Schnittbild für die Begutachtung innerer Strukturen, zu erstellen. Aus dem kompletten Hierarchiebaum der CAD-Datei können zudem einzelne Komponenten individuell ein- oder ausgeblendet werden.

Unstimmige Details bzw. leicht übersehbare Konstruktionsfehler des Modells sind so deutlich sicht- und modifizierbar. Und vor allem bietet die Überlagerung von realer Geometrie mit holographischen 3D-Modellen eine flexible und kostengünstige Methode, verschiedenste Varianten eines Konzepts in Minuten zu beurteilen. Beispielsweise können in der Fabrikplanung mithilfe der AR Software geplante Rohrleitungen und Baugruppen direkt an ihrem vorgesehenen Zielort visualisiert und manipuliert werden. Anhand des digitalen Zwillings lässt sich so schnell feststellen, ob Planung und Realität vereinbar sind. Es zeigt sich ein durch Augmented Reality neu gewonnener Effizienzfaktor.

(Copyright: Simon Toplak / Holo-Light)

Remote Engineering: Gemeinsam und standortunabhängig an CAD-Modellen arbeiten

„Nahezu jedes Geschäftsfeld lässt sich nachhaltig mit AR 3S beeinflussen. Die Augmented Reality Software überwindet Barrieren zwischen Mensch und Technologie. Und sie macht Arbeitsabläufe kollaborativ. So können Ingenieure oder Industriedesigner gemeinsam im AR-Arbeitsplatz standortunabhängig ihre Entwicklungen visualisieren, bearbeiten und präsentieren“, sagt Florian Haspinger, CEO und Mitgründer von Holo-Light.

ARES bietet eine 3D-Kollaborationsumgebung, um Planer und Entwickler bis hin zu Management und Endanwender zusammenzuführen. Sie können sich zu einer virtuellen Arbeitssitzung an einem identischen 3D-Objekt einfinden, dieses präsentieren und gemeinsam bearbeiten. Alle in der Arbeitssitzung besprochenen bzw. am digitalen Modell markierten Anpassungen können dann lückenlos in die entsprechenden Tools der weiteren Workflows integriert werden.

Integration mit Remote-Rendering-Technologie und AR-Eingabegerät

Holo-Lights Augmented Reality Engineering Space ist mit den weiteren AR-Lösungen des Unternehmens kompatibel. Mit Interactive Streaming for Augmented Reality (ISAR) hat Holo-Light auch eine Remote-Rendering-Technologie entwickelt, um große Mengen an 3D-Daten in realer Größe zu visualisieren. Etwa ganze Autos oder größere Produktionsanlagen. Darüber hinaus ergänzt der Stylus XR, ein hoch präzises AR-Eingabegerät in Form eines Stifts, das Software-Lösungspaket. Ingenieure können damit erstmals millimetergenaue Arbeiten, Messungen und Bewegungen in einer Augmented-Reality-Umgebung durchführen.

Über Holo-Light:

Holo-Light zeigt mit Augmented Reality Software und Hardware neue Wege auf, Kosten zu reduzieren und Engineering Workflows zu optimieren. Der AR-Experte konzentriert sich dabei auf Prototyping, Fabrikplanung, Qualitätskontrolle sowie die Konstruktion hoch komplexer Objekte wie Autos oder komplette Industrieanlagen. Gemeinsam im Augmented Reality Engineering Space (AR 3S) können Ingenieure standortunabhängig ihre Entwicklungen visualisieren, bearbeiten und präsentieren. Mit ISAR (Interactive Streaming for Augmented Reality) hat Holo-Light zudem eine Remote-Rendering-Technologie entwickelt, um große Mengen an 3D-Daten in realer Größe zu visualisieren. Darüber hinaus ergänzt der Stylus XR, ein hoch präzises AR-Eingabegerät in Form eines Stifts, das Software-Lösungsportfolio. Holo-Light wurde 2015 gegründet und betreibt seine Hauptbüros mit über 40 Mitarbeitern in Ismaning bei München und Innsbruck.

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